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Königskerze Räucherwerk

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Duft der Königskerze beim Verräuchern:

Es entwickelt sich beim Räuchern ein warmer, honigartiger leichter Duft.
Königskerze kann alleine oder zusammen mit anderem Räucherwerk insbesondere Harzen verräuchert werden.

Königskerzen Räucherung:

• Bei aufziehendem Gewitter, um die Atmosphäre um die Wohnung zu entspannen und um die Entladungen des Gewitters erträglicher zu machen
• Baut Spannung auch emotionaler Art ab
• Besänftigt das Gemüt und vermindert Streitlust
• Zur energetischen Reinigung von Räumen, die mit negativen Energien besetzt sind
• Reinigt die Aura
• Schutz vor Dämonen und Zaubereien


Lateinischer Name:
Verbascum thapsiforme
Andere Bezeichnungen: Himmelsbrand, Wollkraut, Winterblom, Unholdskerze, Fackelkraut, Wetterkerze, Donner- und Blitzkerze

Zum Räuchern verwendete Pflanzenteile:
Das ganze Kraut

Die Königskerze in der Mythologie:
Im antiken Griechenland wurden die Blätter zusammen mit den Blüten verräuchert, um böse Zauberkräfte und Dämonen abzuwehren und fernzuhalten.
Im alten Sonnenkult nahm die Königskerze eine zentrale Rolle ein. Überreste davon sind im Brauchtum erhalten geblieben: In Bayern bildet die Königskerze traditionell den auffälligsten Teil des Kräuterbuschens, der aus verschiedenen Heilpflanzen besteht und an Mariä Himmelfahrt (15. August) in der Kirche geweiht wird. Der Buschen dient vielen Bauern als kleine Hausapotheke, zum Beispiel mischen sie Teile des Buschens krankem Vieh ins Futter. Außerdem schätzen die Bauern die Königskerze als Wetterboten (Wetterkerze): Dichte Blätter am Boden der Blattrosette verheißen Schnee vor Weihnachten, dichte Blätter im oberen Teil der Pflanze dagegen Schnee erst zum Jahresanfang. Auch zählte man an ihren Blütenkränzen die Häufigkeit des Schneefalls und die Länge oder Kürze des kommenden Winters ab. Ein weiteres Wetterorakel sah man in der Neigung ihrer Spitze: Zeigte sie nach Westen, bedeutete dies schlechtes, nach Osten hin gutes Wetter.
Bei aufziehendem Gewitter verräucherte man die Wetterkerze zur Entladung der Atmosphäre.
Ein weiterer Rest des alten Sonnenkultes ist in Frankreich der Fackellauf der Dorfjugend. Zur Johannisnacht werden in Öl getränkte Königskerzen als Fackeln verwendet und es wird damit durch das Dorf gelaufen.

Die Königskerze in der Volksmedizin:
Die Blüten wurden bei Husten als Auswurf förderndes und Reiz milderndes Mittel gebraucht. Eine weitere Verwendung war in der Volksmedizin bei Rheuma.

 

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