Johanniskraut Räucherwerk

Duft von Jahonniskraut beim Verräuchern:

Es entwickelt sich beim Räuchern ein süßer und sehr sonniger Duft.
Jahonniskraut kann alleine oder zusammen mit anderem Räucherwerk insbesondere Harzen verräuchert werden.

Johanniskraut Räucherung:

• Beruhigend, ausgleichend, aufheiternd, stimmungshebend
• Bei aufziehendem Gewitter, um die Atmosphäre um die Wohnung zu entspannen und um die Entladungen des Gewitters erträglicher zu machen
• Allgemein Spannungsminderung (sowohl elektromagnetisch wie auch emotional nach einemStreit)
• Schutz für Frauen und Kinder
• Schutz vor negativen Einflüssen
• Trauerbewältigung
• Depression, Liebeskummer
• Angst vor Dunkelheit
• Zur Bewusstseinserweiterung
• Unterstützt Heilungskräfte
• Wenn er sich einsam und verlassen fühlt


Lateinischer Name:
Hypericum perforatum

Zum Räuchern verwendete Pflanzenteile:
Blüten, das ganze Kraut

Das Johanniskraut in der Mythologie:
Das echte Johanniskraut, Tüpfelhartheu oder Hartenau war seit Urzeiten mit der Sommersonnenwende und der dämonenvertreibenden Kraft der Sonne verbunden. Um die höchste dämonenabwehrende Kraft zu haben, musste es taunass am Morgen des Johannistages (24. Juni) gepflückt werden.
Gilt traditionell als Mittel gegen Zauberei und Anfechtungen des Teufels. Die hellen Punkte, die man sieht, wenn man die gelben Blätter gegen das Licht hält (es handelt sich um Sekretbehälter, die eine helle Flüssigkeit aus ätherischem Öl und Harz enthalten) erwecken den Eindruck als sei die Pflanze durchlöchert. Der Sage nach sollen diese Löcher vom Teufel stammen, der erbost über die Macht, die dieses Kraut über böse Geister und über ihn selbst besaß, die Blätter mit Nadeln zerstochen habe.
Bei den Kelten wurde das Kraut in die Sonnenwendfeuer gehalten, um böse Geister zu vertreiben und im Kampf unbesiegbar zu bleiben.
Den Germanen galt das Johanniskraut als Symbol der Sonne. Junge Mädchen trugen Kränze daraus zu den Riten bei den Sonnenwendfeiern. Verbrannt wurde es zum Schutz vor Dömonen und der Dunkelheit, sowie als Hilfe gegen Traurigkeit.
Im Mittelalter galt Johanniskraut als Hauptmittel gegen bösen Zauber.
Ein Kranz aus dem Kraut am Sonnenwendfest gebunden und übers Hausdach geworfen sollte vor Blitz, Feuer, Dämonen und dem Teufel schützen.
Schon Dioskurides (1. Jahrh.) und Paracelsus (1493-1541) verwendeten Johanniskraut gegen zahlreiche Beschwerden.
Bei aufziehendem Gewitter wurde es verräuchert, um die Atmosphäre um das Anwesen zu entspannen, damit die Entladung des Gewitters nicht zu stark wurde.
Ein starker Bezug zum Sonnenlicht weist auf das geistige Element hin, das hier in seiner vollen Kraft steht und uns aus dem Tal der Tränen führt.

Das Johanniskraut in der Volksmedizin:
Johanniskraut wird als Tee oder Tinktur bei Menstruationsbeschwerden und pubertätsbedingten Verstimmungen verwendet. Aus Johanniskraut wird Rotöl durch Mazeration gewonnen, indem Johanniskrautblüten 2 Monate lang in kaltgepresstes Oliven- oder Sonnenblumenöl einlegt und in der Sonne stehen gelassen werden. Rotöl wird zum Einreiben bei Hexenschuss, Gicht, Rheuma, zur Schmerzlinderung und Wundheilung nach Verrenkungen und Verstauchungen, bei Blutergüssen und Gürtelrose verwendet. Rotöl kann aber auch innerlich angewandt werden.
Mit einem Schnaps aus den Blüten und aus dem Kraut werden Einschlafstörungen und innere Unruhe behandelt.
Eine grosse Bedeutung hat die Verwendung von Johanniskrautpräparaten als natürliches Antidepressivum.